| Helfen für den Fall des (Un-)Falles |
| Donnerstag, 15. Juli 2010 um 06:55 Uhr |
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Stolz zieht Patrick seine Schutzhandschuhe aus. Er hat eine 16-stündige Ausbildung in Erster Hilfe hinter sich und weiß nun, was im Notfall zu tun ist. Zusammen mit acht weiteren Schülerinnen und Schülern des Instituts für Hörgeschädigte wurde er von Petra Schelkshorn in den vergangen Wochen zum Schulsanitäter ausgebildet. Ausgestattet mit Warnwesten und einer Schulsanitätsdienst-Tasche, die vom Jugendrotkreuz des BRK Kreisverbands Straubing-Bogen gesponsert wurden, können die "Schulsanis" ihre Arbeit an der Schule nun aufnehmen. Aber nicht nur die Versorgung von Wunden steht auf dem Programm: Die Schulsanis kümmern sich weiterhin um die Instandhaltung des schulischen Sanitätsraums und engagieren sich im Bereich der Unfallverhütung. Der Schulsanitätsdienst ist eine praktische Einrichtung für die Schule und gleichzeitig auch eine sinnvolle Betätigung für die Schülerinnen und Schüler. Das konnte die Lehrerin Petra Schelkshorn, die zukünftig als Betreuungslehrkraft den Schulsanitätsdienst leiten wird, bestätigen. "Mit dem Schulsanitätsdienst wollen wir an unserer Schule die Erste-Hilfe-Versorgung ergänzen und das Verantwortungsbewusstsein und die Hilfsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler fördern", brachte es Rektor Fritz Geisperger auf den Punkt. Das Institut für Hörgeschädigte ist die fünfte Schule im BRK Kreisverband Straubing-Bogen, die in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz (JRK) einen Schulsanitätsdienst eingerichtet hat. "Wir finden das Projekt sehr sinnvoll und würden uns freuen, wenn weitere Schulen sich dafür begeistern könnten", erklärte Martin Schmauser, Sachgebietsleiter Ausbildung beim BRK.
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